Die Taube - das Symbol des Heiligen Geistes

In Dir steckt mehr als Du denkst

"Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht: wieviel mehr wird der Vater vom Himmel her den Heiligen Geist denen geben, die ihn darum bitten!" (Luk. 11, 13)


Über die Geistesgaben

1. Kor. 12, 1-7: "Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass ihr unkundig seid ... Es gibt Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber es ist derselbe Geist; und es gibt Verschiedenheiten von Diensten, und es ist derselbe Herr; und es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt. Einem jeden aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben."


Nicht unkundig

Bei den Geistesgaben handelt sich um ein komplexes Thema, - nicht verwechseln mit kompliziert! -, das sehr oft missverstanden wird. Auf der eines Seiten stehen Leute, die nicht glauben und verstanden haben, dass der Heilige Geist heute noch der Gemeinde Jesu seine Gaben schenken will. Auf der anderen Seite stehen Christen, die sich fast in Gaben tummeln, aber wenig Erkenntnis haben, was deren rechten Gebrauch der Gaben betrifft.

In Korinth scheint es alle Gaben des Geistes gegeben zu haben (siehe 1. Kor. 1, 7), aber sie wurden wohl ganz offensichtlich nicht recht gehandhabt.


Verschiedenheiten

Durch Handauflegung


D.h.: Gottes Heiliger Geist wirkt in verschiedenen Arten und Weisen in unseren Leben. Aber alle diese Wirkungen entstammen demselben Heiligen Geist Gottes. Und in alledem und über alledem ist und bleibt Jesus der Herr. Und Gott selbst ist es, der hinter alledem steckt.

Eine Vielzahl von Gaben:

Die alle der Heilige Geist austeilt. Da gibt es z.B.

Jedoch ist diese Liste keineswegs vollständig: Paulus führt auch noch die Gabe der Hilfeleistung und der Leitung an. (Vers 28) Und in Röm. 12, 7+8 ist auch noch die Rede von der Gabe des Dienens, des Lehrens, der Ermahnung, des Gebens und der Barmherzigkeit.

Aber wie verschieden die Gaben auch sein mögen, es ist immer derselbe Geist, der die Gaben so zuteilt, wie er will. (Vers 11)

Und merke: Die verschiedenen Gaben stehen nicht miteinander in Konkurrenz, sondern sie ergänzen einander.

Eine Vielzahl von Diensten:

Zu diesen hat der Herr Jesus Christus Menschen befähigt und beauftragt. Da gibt es z.B. den Dienst des Apostels, des Propheten, des Evangelisten, des Hirten, des Lehrers, des Helfers, des Leiters.

Alle diese Dienste sind mit einer Befugnis, aber auch mit einer Verantwortung verbunden, die der Herr Jesus Christus dem betreffenden übertragen hat. Wenn Jesus jemanden zu einem Dienst befähigt/befugt und beauftragt, dann nicht um dessen Ansehen zu steigern, sondern damit eine übertragene Aufgabe erledigt wird.

Und merke: Wir mögen Jesus ja auf verschiedene Weise dienen, aber wir dienen immer allesamt demselben Herrn.

Eine Vielzahl von Wirkungen:

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Wirkungsweisen. Zu denen kommt es deshalb, weil Gott durch Menschen wirkt, die verschiedenen Persönlichkeiten mit unterschiedlicher charakterlicher Reife, eigenem Temperament und individuellen Neigungen etc. haben. Gott respektiert die vorhandene Einzigartigkeit seiner Geschöpfe und geht mit ihnen um, so wie sie es brauchen, je nachdem wie sie sind.

Wenn man weiß, wie eine bestimmte Gabe im eigenen Leben wirkt, dann muss das noch lange nicht bedeuten, dass sie bei anderen Menschen ebenso wirkt. Das kann so sein, es kann aber auch ganz anders sein.

Unterschiede sind gut. Sie können aufregend, herausfordernd und segensreich sein - aber auch schädlich, wenn wir versuchen, die Geisteswirkung eines anderen zu imitieren. (siehe Apg. 19, 11-17)

Trotz alledem wirkt der Heilige Geist seine Gaben in unserem Leben ganz souverän und nach seinem Willen. (Vers 11)

Konsequenzen:
Offen sein und empfangen
  1. Wir dürfen also nicht davon ausgehen, dass die Äußerung einer Geistesgabe bei jedem gleich ist.
  2. Wir dürfen nicht unzufrieden sein, wenn die Wirkung der eigenen Geistesgaben nicht so spektakulär ist wie die von anderen.
  3. Und wir dürfen erst recht nicht denken, dass eine Geistesgabe nicht echt ist, nur weil sie sich anders zeigt, als wir das kennen und erwarten würden.


Zum Nutzen

Immer wenn Geistesgaben offenbar werden, sollen sie der versammelten Gemeinde einen Nutzen bringen. Der Heilige Geist teilt niemandem seine Gaben aus, damit er daraus persönliches Kapital schlagen und sich bereichern kann. Die Gaben des Heiligen Geistes sind auch keine "Spielzeuge", mit denen wir uns unseren "Spaß" machen können. Der Heilige Geist möchte, dass seine Gaben so gebraucht werden, dass die Gemeinde gesegnet und aufgebaut wird.

Nur die Gabe des Sprachengebets ist eher dazu gedacht, dass sie den erbaut, der sie ausübt. (1. Kor. 14, 4a) Aber selbst diese Gabe kann zum Nutzen der Gemeinde werden, wenn jemand da ist, der auslegen kann. (1. Kor. 15, 5)


Gut ist:


Darum lasst uns offen sein für die Gaben des Heiligen Geistes und den rechten Umgang damit erlernen.


Die Geistesgaben in 1. Kor. 12

"Denn einem wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geiste; einem anderen aber Glauben in demselben Geiste, einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in demselben Geiste, einem anderen aber Wunderwirkungen, einem anderen aber Prophezeiung, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen aber Arten von Sprachen, einem anderen aber Auslegung der Sprachen. Alles dieses aber wirkt ein und derselbe Geist, einem jeden insbesondere austeilend, wie er will." (1. Kor. 12, 8-10)
Die Taube - das Symbol des Heiligen Geistes
Man könnte folgende Einteilung vornehmen:

Wortgaben:

Kraftgaben: Erkenntnisgaben: praktische Gaben:


Das Wort der Weisheit

Es gibt einen Unterschied zwischen Wissen und Weisheit. Wissen ist eine Ansammlung von Erkenntnissen. Weisheit hingegen ist die rechte Anwendung dieser Erkenntnisse. Wissen ohne Weisheit kann extrem gefährlich werden. Es hat uns z.B. befähigt, Vernichtungswaffen zu bauen, die die gesamte Menschheit auslöschen können. Bleibt nur zu hoffen, dass wir genug Weisheit besitzen, die uns davon abhält, uns selbst in die Luft zu sprengen.

Spr. 4, 7: "Der Weisheit Anfang ist: Erwirb Weisheit."

Das Allerwichtigste ist, Weisheit zu erwerben, d.h. zu lernen!

Die Schrift lehrt, dass es über eine generelle Weisheit hinaus eine spezifische Gabe des Heiligen Geistes gibt, die "Wort der Weisheit" genannt wird. Diese Gabe wird gegeben, wenn besondere Weisheit gebraucht wird, z.B. in besonders kritischen Situationen. Ein Wort der Weisheit ist von solcher Klugheit, dass die Leute, die es hören, sagen werden: "Ja, genau das ist es!"

Beispiele:
König Salomos Urteil
In 1. Kö. 3, 16-28 hatte König Salomo im Streit zweier Mütter um ein Kind ein gerechtes Urteil zu fällen und der Heilige Geist half ihm mit einem Wort der Weisheit.

In Luk. 20, 22-26 versuchten Pharisäer, Jesus in ein auswegloses argumentatives Dilemma zu bringen und der Heilige Geist half ihm mit einem Wort der Weisheit.

In Joh. 8, 3-11 hilft der Heilige Geist Jesus mit einem Wort der Weisheit, um eine Frau vor der drohenden Steinigung zu retten.

In Apg. 6, 1-6 hatten es die Apostel mit einem Konflikt in der Gemeinde zu tun und der Heilige Geist half ihnen mit einem Wort der Weisheit "und die Rede gefiel der ganzen Menge."

In Apg. 15, 1-31 findet das erste Konzil in der Geschichte der Kirche Christi statt und es ist eine sehr ernste Streitfrage zu entscheiden. Und auch hier hilft der Heilige Geist mit einem Wort der Weisheit durch Jakobus, so dass sie schließlich schreiben konnten: "Es gefällt dem heiligen Geiste und uns..."

Kennzeichen:

Ein Wort der Weisheit kann man daran erkennen, dass man selbst etwas lernt. Man redet über ein Thema, über das man sich noch nie zuvor Gedanken gemacht hat und trifft den Nagel dermaßen auf den Kopf, dass es nur eine Schlussfolgerung gibt: Das muss ein Wort der Weisheit sein.

In einer Welt voller Konflikte und Nöte ist das Wort der Weisheit eine der notwendigsten Gaben des Heiligen Geistes.

Wir bekommen ein Wort der Weisheit, wenn wir Gott darum bitten. So steht es in Jak. 1, 5: "Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er von Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden."

Um Worte der Weisheit auch anderen zugänglich und nutzbar zu machen kann man z.B. einzelne Worte der Weisheit in ein gemeinsames Buch aufschreiben, wie es Salomo getan hat und daruas das Buch der Sprüche entstanden ist.


aufmerksam für den Gott, der da ist

Exerzitien

Zunächst eine kleine Einübung in die Kunst der Kontemplation. Was ist das überhaupt?

Kontemplation:

Ein absichtliches Gegenwärtig-Sein für den gegenwärtigen Gott. Ein aktives Aufmerken und "Hin-Wachen" auf den anwesenden Gott. Die dabei gemachten Empfindungen, Erfahrungen und Sinnes-Wahrnehmungen werden anschließend einer sorgfältigen Reflektion unterzogen.

Kontemplation ist die inneren Haltung einer intensiven Aufmerksamkeit für Gott. Das sind dann Momente der Gnade, in denen wir plötzlich

Eine kleine Übung:

Atme ganz normal weiter und werde Dir dabei der Geschwindigkeit Deiner Atmung und Deines Gedankenflusses gewahr. Lege Deine Hände auf Dein Zwerchfell und spüre, wie Dein Atem langsam in Dich einströmt. Fülle Deine Lungen tief mit Luft. Halte sie dann einen kleinen Moment in Dir fest, bevor Du sie wieder ausströmen lässt - zweimal so langsam wie beim Einatmen. Auch jetzt halte einen Moment inne, ohne an etwas zu denken.

Jetzt mach' Dir Dein Verlangen nach Gott bewusst und forme es zu einem kurzen Gebet oder einem intensiven wortlosen Gefühl, während Du im gleich bleibenden Rhythmus weiter atmest. Bitte um ein Wort der Weisheit. Mit jedem Atemzug nimmst Du jetzt langsam und tief in Dich auf, was Gott für Dich bereit hält. Und alles, was Dich irgendwie ablenkt oder stört, lässt Du einfach mit Deinem Atem aus Dir heraus strömen. Das tust Du solange, bis Du spürst, dass Du in der Gegenwart Gottes angekommen bist. Jetzt verweile einige Minuten so, atme die Gedanken Gottes ein und alles Störende aus, bis sich ein klarer Gedanke in Dir gebildet hat.

Jetzt versuche, den Gedanken kurz und prägnant auszuformulieren. Anschließend können wir die Wort der Weisheit aussprechen und sehen, wem es was zu sagen hatte.


Das Wort der Erkenntnis

Wie der Geist es gibt

Hierbei teilt Gott einem Gläubigen Dinge mit, auf die er durch natürliche Denkprozesse niemals kommen würde. Der Heilige Geist gibt durch diese Gabe einem Gläubigen Aufschluss über eine Person, eine Situation oder den Willen Gottes.

Der Prophet Elisa, Jesus und Petrus gingen auf bemerkenswerte Art und Weise mit dem Wort der Erkenntnis um.

Beispiele:

In 2. Kö. 6, 8-12 wird erzählt, wie der syrische König Benhadad immer wieder versuchte, Israel eine Falle zu stellen. Aber jedes mal warnte der Prophet Elisa durch das Wort der Erkenntnis den König von Israel, so dass Benhadad schon glaubte, einen Verräter in seinen Reihen zu haben. Dabei war es Elisa, der "dem König von Israel die Worte kundtut, die du in deinem Schlafgemach redest."

In Joh. 4, 6-18 lesen wir wie Jesus im Gespräch mit einer samaritischen Frau war und ihr genau sagen konnte, was in ihrem Leben los war.

In Apg. 5, 1-6 wollten Ananias und seine Frau den Anschein erwecken, genauso großzügig zu sein wie zuvor Barnabas. Aber der Heilige Geist gab Petrus durch ein Wort der Erkenntnis Einblick in den wahren Sachverhalt, wodurch Ananias und seine Frau so sehr getroffen waren, dass sie zu Boden fielen und starben.

Und in Apg. 8, 18-24 gab der Heilige Geist Petrus durch ein Wort der Erkenntnis Einblick in die Motive eines Mannes, der sich die Fähigkeit, den Heiligen Geist weiterzugeben, erkaufen wollte.

Wozu gibt es diese Gabe?
Von Gott empfangen
Damit wir durch die Gabe des Wortes der Erkenntnis endlich mal alles aufdecken können, was in der Gemeinde nicht richtig läuft? Nein, ganz bestimmt nicht, denn Gott ist Liebe und die Liebe deckt nicht auf, sondern "die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden". (1. Pet. 4, 8)

Der Heilige Geist gibt diese Gabe auch nicht, damit wir uns profilieren, hervor tun und zu einem christlichen Superstar aufsteigen können.

Der Heilige Geist gibt diese Gabe, damit wir Einblick bekommen und in der rechten Weise für Menschen mit Verletzungen und Nöten beten können.

Der Heilige Geist gibt diese Gabe, damit Gottes Volk von der Macht des Feindes frei werden kann. In 2. Tim. 2, 25+26 heißt es: "Mit Sanftmut strafe die Widerspenstigen, ob ihnen Gott dermaleinst Buße gebe, die Wahrheit zu erkennen und sie wieder nüchtern würden aus des Teufels Strick, von dem sie gefangen sind zu seinem Willen."

Unterschiedliche Wirkungsweisen:

Elisa hatte das Wort der Erkenntnis durch Hören (Tele-Audition). Bei Jesus kamen Worte der Erkenntnis einfach beim Reden über die Lippen als ein inneres Wissen, das er hat. Zu Petrus kam das Wort der Erkenntnis eher durch ein geistliches Sehen.


Weissagung

getarnt eingedrungen Der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler C.S. Lewis hat einmal geagt: "Die Welt, in der wir leben, ist eine vom Feind besetzte Realität, in die der rechtmäßige König getarnt eingedrungen ist, um Menschen in seine Nachfolge zu rufen, die durch gezielte Sabbotage-Akte die alternative Realität Jesu Christi in die Welt der anderen Menschen hineinbringen." (C.S. Lewis)

Ein solcher Sabbotageakt ist z.B. Prophetie. Denn durch Weissagung bringen wir die alternative Realität Jesu Christi (= das Herz Jesu Christi) in eine vom Feind besetzte Realität hinein.

In Apg. 2, 17-21 erklärt Petrus der zusammen gelaufenen Menge: "Es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen. Und ich werde Wunder geben in dem Himmel oben und Zeichen auf der Erde unten: Blut und Feuer und Rauchdampf; die Sonne wird verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt. Und es wird geschehen, ein jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden."

Weissagen kann neben Worten auch in Gesichten (Bildern) und Träumen geschehen. Im Kern ist es aber immer dieses: In einer zerbrechenden Welt die Dinge von Gott her sehen, hören und reden.

Paulus schreibt in 1. Kor. 2, 10-13: "Der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes ... wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott gegeben ist; welches wir auch reden, nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Heilige Geist lehrt, und richten geistliche Sachen geistlich."

Ich stell' mir das so vor: Der Heilige Geist 'surft' quasi im Inneren Gottes. Da findet er plötzlich eine 'Mail' für die Gospelgemeinschaft Vilsbiburg. Er nimmt sie und transportiert sie in das Innere eines geisterfüllten Gläubigen, in welchem der Heilige Geist ja auch wohnt.

Jetzt ist die 'Post' Gottes zugestellt. Nun hat der betreffende Gläubige nur noch die Aufgabe, die 'Post' aufzumachen und sie an die Gospelgemeinde weiterzugeben.

Und was ist Prophetie?

Das ist wie beim Atmen: Gott atmet aus und der Gläubige atmet ein. (Der Odem entspricht in diesem Vergleich Gottes Gedanken, die er dem Heiligen Geist anvertraut.) Auf diese Weise kommt die 'Mail' Gottes in das Innere eines Gläubigen. Nun muss sie ausgeatmet, d.h hervor gesprochen werden (griech. pro-phetoin = hervor tönen). Das ist Prophetie bzw. Weissagung. Beides ist das gleiche. Aber wie Paulus schreibt (1. Kor. 2, 13) "Nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der heilige Geist lehrt."

Echte Weissagung bzw. Prophetie kommt immer aus einem Herzen, das Jesus liebt und mit seiner Liebe angefüllt ist. Denn "der Geist der Weissagung ist das Zeugnis Jesu" (Off. 19, 10) oder mit anderen Worten:

"Im Kern ist Weissagung oder Prophetie immer das Offenbarwerden des Herzens Jesu."

Wozu?

Um die alternative Realität Jesu Christi in die vom Feind besetzte Realität hinein zu bringen.

Prophetie hat damit zu tun, dass wir die Hoffnung unserer Berufung, den Reichtum unseres Erbes und die Größe der Kraft Gottes in unsere Realität hinein entdecken. (siehe Eph. 1, 16-19)

Prophetie ist so etwas wie das Abnehmen eines Deckels von einem Kochtopf, damit man sehen kann, was darin zubereitet wird.

Weissagung hat weniger mit Vorhersage zu tun, sondern vielmehr mit "Erbauung und Ermahnung und Tröstung" im Blick auf eine alternative Welt durch Jesus Christus. (1. Kor. 14, 3)


Erbauung - Ermahnung - Tröstung

die Botschaft zustellen

Erbauung:

Ermahnung: Tröstung (oder Ermutigung): Merke:

Es ist wichtiger, den Geist der Prophetie zu kennen, der aus dem liebenden Herzen Jesu heraus fließt, als alle möglichen prophetischen Techniken zu beherrschen.

Um Weissagung zum Herzen eines anderen Menschen zu bringen, bedarf es echter Menschenliebe. Der Heilige Geist ist zwar der Geber, aber die Aufgabe des Propheten ist es, die Gabe so zu verpacken, dass der Empfänger sie gerne entgegen nimmt.

Es ist wichtiger, dass die 'Post' Gottes im Herzen des betreffenden landet, als zu sagen, dass das jetzt eine Weissagung ist.

Eine Hingabe an die Wahrheit und die Wahrheit des Wortes Gottes ist für einen echten prophetischen Dienst unerlässlich. Darum muss jegliches prophetisches Reden korrigierbar bleiben.

Daher ist Ehrlichkeit wichtiger als ein bestimmter prophetischer Stil.

Weil Stärke und Zuversicht für eine Gemeinde so wichtig ist, werden wir auch aufgefordert:

"Befleißiget euch der geistlichen Gaben, am meisten aber, dass ihr weissagen möget!" (1. Kor. 14, 1)

Wie befleißigt man sich?

Mein Vorschlag ist:
  1. beten, dass der Heilige Geist eine 'Post' von Gott zustellt
  2. herausfinden für wen die 'Post' ist
  3. die 'Post' zustellen und
  4. sehen, ob sie dem Betreffenden etwas zu sagen hatte.


Arten von Sprachen

Arten von Sprachen

Das könnte so etwas wie die Redegattungen nach Aristoteles sein. Der unterschied:


Das griech. Wort genos bezeichnet aber auch Familienclan oder Verwandschaftsgruppe, Art, Species. Entsprechend könnten auch nur diese zwei Arten von Sprachen gemeint sein, die Paulus aufzählt: "Wenn ich mit den Sprachen der Menschen und der Engel rede." (1. Kor. 13, 1)

Sprachen- oder Zungenrede:

Hierbei handelt es sich um die Fähigkeit, in einer nicht erlernten Sprache zu reden. Diese Gabe wurde von Jesus angekündigt als ein Zeichen, das diejenigen begleitet, die an ihn glauben. Mk. 16, 17: "Diese Zeichen aber werden denen folgen, welche glauben: ... sie werden in neuen Sprachen reden."

Als dann zu Pfingsten der Heilige Geist auf die Erde ausgegossen wurde, brachte der Heilige Geist diese Gabe mit. Apg. 2, 1-4: "Und als der Tag der Pfingsten erfüllt wurde, waren sie alle an einem Orte beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, wie von einem daherfahrenden, gewaltigen Winde, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen. Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geiste erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen."

Sprachengebet:

Während Weissagungen an Menschen gerichtet sind, wendet sich das Zungenreden vorwiegend an Gott. 1. Kor. 14, 2+3: "Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand versteht es, im Geiste aber redet er Geheimnisse." Oder in Apg. 2, 11: " ... wir hören sie mit unsern Zungen die großen Taten Gottes reden." Oder in 1. Kor. 14, 16+17: "Wenn du mit dem Geiste preisen wirst, wie soll der, welcher die Stelle des Unkundigen einnimmt, das Amen sprechen zu deiner Danksagung, da er ja nicht weiß, was du sagst? Denn du danksagst wohl gut, aber der andere wird nicht erbaut."

Meist ein Gebet:

Beim Sprachengebet redet mein Geist zu Gott. 1. Kor. 14, 14: "Denn so ich mit Zungen bete, so betet mein Geist; aber mein Sinn bringt niemand Frucht."

Der Heilige Geist macht sich zu meinem Fürsprecher und sagt Gott die Dinge, die mich ganz tief bewegen. Paulus schreibt in 1. Kor. 2, 11: "Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als der Geist des Menschen, der in ihm ist?" Und in Röm. 8, 26: "Desgleichen auch der Geist hilft unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen."

Wozu?
  1. Zungenreden bringt das Gebetsleben in Gang. 1. Kor. 14, 15: "Wie soll das aber dann sein? Ich will beten mit dem Geist und will beten auch im Sinn; ich will Psalmen singen im Geist und will auch Psalmen singen mit dem Sinn."
  2. Zungenreden versetzt uns in die Lage, das volle Ausmaß unserer Wertschätzung und Dankbarkeit Gott gegenüber zum Ausdruck zu bringen. 1. Kor. 14, 17: " ... denn du danksagst wohl fein..."
  3. Zungenreden erbaut uns im Glauben und stärkt unsere Beziehung zu Gott. Jud. 20+21: "Ihr aber, Geliebte, euch selbst erbauend auf euren allerheiligsten Glauben, betend im Heiligen Geiste, erhaltet euch selbst in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben."


Die Gabe der Auslegung

Die Auslegung eines Sprachengebetes macht die Geheimnisse offenbar, die der Geist mit Gott redet. Sie gibt den Sinn, bzw. den Inhalt oder die Aussage der Zungenrede wieder. Es handelt sich jedoch nicht um eine wortgetreue Übersetzung.

Die Auslegung einer Zungenrede wird in den meisten Fällen die Wiedergabe eines Gebetes sein, denn "der mit Zungen redet, der redet nicht zu den Menschen, sondern zu Gott." (1. Kor. 14, 2)

Es gibt für uns keine Möglichkeit, in Erfahrung zu bringen, was der Geist in uns und für uns zu Gott betet, es sei denn, dass die Zungenrede ausgelegt wird. Dann werden Geheimnisse offenbar und das ist dann ein ganz besonderer Segen - nicht nur für den Beter, sondern auch für die ganze versammelte Gemeinde.

1. Kor. 14, 13: "Darum, welcher mit Zungen redet, der bete also, dass er's auch auslege."

Handhabung:

1. Kor. 14, 27+28: "Wenn nun jemand in einer Sprache redet, so seien es zwei oder höchstens drei und nacheinander, und einer lege aus. Wenn aber kein Ausleger da ist, so schweige er in der Versammlung, rede aber für sich selbst und Gott."

  1. zwei oder drei
  2. nicht miteinander, sondern nacheinander
  3. einer lege aus
  4. wenn kein Ausleger da ist, rede er für sich selbst und Gott

Merke:

Die Schlussstellung der Sprachengabe wie z.B. in der nachfolgenden Aufzählung bedeutet nicht, dass diese Gabe etwa unwichtig sei. 1. Kor. 12, 28: "Und Gott hat gesetzt in der Gemeinde aufs erste die Apostel, aufs andre die Propheten, aufs dritte die Lehrer, darnach die Wundertäter, darnach die Gaben, gesund zu machen, Helfer, Regierer, mancherlei Sprachen."

Der Heilige Geist, wenn er auf uns kommt, um uns zu erfüllen, bringt uns als erstes eine Gabe für den Gebetsumgang mit Gott.

Wir können durch den Gebrauch der Gabe des Sprachengebets
Durch die Gabe der Auslegung gewährt uns der Heilige Geist Einblick in das, was er in und für uns betet.

Es wird unser Herz berühren und stärken, wenn wir erfahren, was und wie der Heilige Geist in uns betet.


Über die Geistesgabe des Glaubens

können Sie hier einiges Interessantes und Wissenswertes lesen.


Geisterunterscheidung

Durch diese Gabe offenbart uns der Hl. Geist z.B. ob etwas wirklich von Gott ist. Paulus zählt diese Gabe unmittelbar nach der Gabe der Prophetie auf. Und das hat einen guten Grund, denn es ist sehr wichtig zu wissen, ob das, was mir jemand weissagt, wirklich von Gott ist oder ob es einen anderen Ursprung hat.

Die Bibel lehrt, dass es eine Geisterwelt gibt, die einen starken Einfluss auf unser gesamtes Leben ausübt, entweder zum Guten oder zum Bösen. Es gibt zum einen "dienstbare Geister, ausgesandt um derer willen, welche die Seligkeit ererben sollen?" (Heb. 1, 14) Aber es gibt auch Geister, die uns feindlich gegenüber stehen. Paulsu schreibt in Eph. 6, 12: "Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel."

Täuschung Unglücklicherweise besitzen böse Geister mitunter die Fähigkeit, sich als "Engel des Lichts" zu tarnen, um noch besser täuschen können. (2. Kor. 11, 13-15) Darum warnt der Apostel Paulus: "Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt." (1. Joh. 4, 1)

Beispiele:

In Mat. 16, 21-23 gebraucht Jesus die Gabe der Geisterunterscheidung und macht Petrus deutlich, dass sich die Wertsetzungen der Menschen von den Wertsetzungen Gottes mitunter sehr stark unterscheiden.

In Apg. 16, 16-18 gebraucht Paulus die Gabe der Geisterunterscheidung und treibt aus einer Magd einen Wahrsagegeist aus. Die Magd sprach zwar die Wahrheit, aber nicht aus dem Heiligen Geist.

Handhabung:

Die Gabe der Geisterunterscheidung ist nicht eine Gabe der Verdächtigung. Es geht darum zu erkennen, ob eine Aussage

Manchmal merkt man bei jemandem ein deutliches Unbehagen und eine innere Unruhe bis hin zu einem klaren Wissen, dass irgend etwas nicht stimmt. Das ist dann wahrscheinlich die Gabe der Geisterunterscheidung, die sich da bemerkbar macht. Durch sie soll die Gemeinde vor Zeitgenossen geschützt werden, die vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Diese sollen zurückgewiesen werden, damit sie keine verderblichen Lehren in die Gemeinde einbringen können.


In der Seelsorge

siebenfach hören Da besonders brauchen wir "geübte Sinne zu unterscheiden" (Heb. 5, 14).

Die sieben Ebenen des Hörens:
  1. Hören, was der andere sagt
  2. Hören, was er eigentlich sagen will
  3. Hören, wo er etwas verschweigt
  4. Hören, was er hört
  5. Hören, was sein Geist sagt
  6. Hören, was der eigene Geist sagt
  7. Hören, was der Heilige Geist sagt


Was für ein Geist redet da?

Fazit:

Durch Jesus hat Gott demonstriert, dass er die Menschen nicht dem gefährlichen Einfluss böser und unreiner Geister überlässt.

Genauso möchte Gott, dass seine Gemeinde ein Ort ist, wo Menschen Heilung, Befreiung und Wiederherstellung erleben können.

Dazu gibt er uns den nötigen Einblick und das erforderliche Unterscheidungsvermögen auch durch die Gabe der Geisterunterscheidung.

Anwendung:

Gegen den Geist der Eifersucht, der Schwere, Trägheit und Bedrückung wie gegen einen unbeherrschten Geist muss man anbeten, ankämpfen, stärker werden und schließlich obsiegen.

Den Geist des Rausches, der Hypnose sowie böse und unreine Geister oder auch Geister der Krankheit muss man mit der Autorität Jesu Christi aus- und vertreiben.

Ein gebrochener und verzagter Geist braucht die heilende Berührung Gottes durch Handauflegung und Gebet.

Ein unbeugsamer, unwilliger Geist genauso wie ein hochmütiger Geist kann jedoch weder ausgetrieben noch geheilt werden, sondern er kann nur geändert werden, indem man sich beugt und demütigt.


Heilung - eine biblische Gegebenheit

Heilung kommt immer von Gott

Nirgendwo in der Heiligen Schrift wird Heilung in Frage gestellt. Auch wenn Ärzte und Mediziner tun, was sie nur können, die eigentliche Heilung kommt immer von Gott.

2. Mo. 15, 26 b: "Ich bin der HERR, dein Arzt."

5. Mo. 32, 39: "Seht ihr nun, dass ich's allein bin und ist kein Gott neben Mir! Ich kann töten und lebendig machen, ich kann schlagen und heilen, und es ist niemand, der aus meiner Hand errette."

Ps. 103, 2+3: "Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen."

Ps. 30, 3: "HERR, mein Gott, da ich schrie zu dir, machtest du mich gesund."


Glaube und Glaubensgehorsam

Bei nahezu allen Heilungen spielt der Glaube eine zentrale Rolle.
die eherne Schlange
4. Mo. 21, 8+9: "Da sprach der HERR zu Mose: Mache dir eine eherne Schlange und richte sie zum Zeichen auf; wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben. Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie auf zum Zeichen; und wenn jemanden eine Schlange biss, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben."

Gott hat für uns Jesus aufgerichtet, damit wir geheilt werden, wenn wir nur glaubensvoll auf ihn schauen.

Jes. 53, 3-5: "Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt."


Gaben der Heilungen

Hierbei scheint es sich um die Fähigkeit zu handeln, anderen zu dem Glauben zu verhelfen, geheilt zu werden. Jesus besaß diese Fähigkeit: Durch seine Predigten konnte er in anderen Menschen den Glauben erwecken, geheilt zu werden.

Mat. 4, 23+24: "Und Jesus ging umher im ganzen galiläischen Lande, lehrte sie in ihren Schulen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte allerlei Seuche und Krankheit im Volk. Und sein Gerücht erscholl in das ganze Syrienland. Und sie brachten zu ihm allerlei Kranke, mit mancherlei Seuchen und Qual behaftet, die Besessenen, die Mondsüchtigen und Gichtbrüchigen; und er machte sie alle gesund."

Mat. 8, 16+17: "Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus mit einem Worte, und er heilte alle Leidenden, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja geredet ist, welcher spricht: Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten." (siehe auch Mat. 12, 15 und Mat. 15, 30)


Glauben erwecken

geheilt durch den Schatten von Petrus

Auch Petrus schien die Fähigkeit gehabt zu haben, den Glauben, geheilt zu werden, in anderen erwecken zu können. Petrus handelte voll Glaubens, als er sah, dass der Lahme voller Erwartung war, etwas zu empfangen. (siehe Apg. 3, 1-10) Durch diese und weitere Heilungen verdichtete sich die Glaubensatmosphäre so stark, dass folgendes geschah:
"Es wurden aber immer mehr hinzugetan, die da glaubten an den HERRN, eine Menge Männer und Weiber, also dass sie die Kranken auf die Gassen heraus trugen und legten sie auf Betten und Bahren, auf dass, wenn Petrus käme, sein Schatten ihrer etliche überschattete. Es kamen auch herzu viele von den umliegenden Städten gen Jerusalem und brachten die Kranken und die von unsauberen Geistern gepeinigt waren; und es wurden alle gesund." (Apg. 5, 14-16)


Geister austreiben

Zur göttlichen Heilung gehört neben dem Glauben, geheilt zu werden auch die Ausstattung mit der Vollmacht zu heilen und unreine Geister auszutreiben.

Mat. 10,1+8: "Und als er seine zwölf Jünger herzu gerufen hatte, gab er ihnen Gewalt über unreine Geister, um sie auszutreiben, und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen ... Heilet Kranke, wecket Tote auf, reiniget Aussätzige, treibet Dämonen aus; umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebet."

Diese Vollmacht haben wir empfangen, als wir den Heiligen Geist empfangen haben. Nun geht es darum, den Glauben für göttliche Heilung zu stärken und dann anderen zu helfen, dass auch sie glauben können, dass sie geheilt werden können.


Wunderwirkungen

creation goes on

Das griech. Wort hier ist energemata dynameon und muss mit Wirkungen der Kräfte übersetzt werden. Sowohl Wirkungen als auch Kräfte stehen im Plural. Damit soll ausgedrückt werden: Es gibt eine solche Menge von Kraftwirkungen, dass jeder Katalog in die Gefahr geraten würde, irgendeine neue Möglichkeit der Kraftwirkungen Gottes zu übersehen, auszuklammern und abzulehnen. Denn wenn Gottes Kraft am Wirken ist, dann wird es mit den Gesetzen der Naturwissenschaft nicht zu erklären sein. Deshalb kann man bei den Wirkungen der Kräfte getrost von Wundern sprechen.

Das erste Wunder:

Die Schöpfung ist wohl das Atem beraubendste aller Wunder. Wenn es uns möglich ist zu glauben, was auf den ersten Seiten der Bibel von Gott und seiner Kraft berichtet wird, sollten wir mit dem, was danach kommt, keine Schwierigkeiten mehr haben. Denn ein allmächtiger Gott, der groß genug ist, das gesamte Universum zu schaffen, ist groß genug für alles und jedes. Daher sollte es uns nicht verwundern, dass der Feind Gottes so sehr bemüht ist, den Glauben an einen Schöpfer zu zerstören.

Es ist schon Schwindel erregend, was Menschen bereit sind zu glauben, wenn sie nicht an Gott glauben wollen. Dass wir uns nach einem milliardenfachen zufälligen Zusammentreffen völlig ungewöhnlicher Umstände aus einer widerlichen Urbrühe entwickelt haben. Nein, danke! Da bin ich lieber bereit, an einen allmächtigen Gott zu glauben, der alles geschaffen hat und dem ich einmal Rechenschaft über mein Leben geben muss.

AT - voller Wunder:

Das Leben Moses strotzte geradezu von Wundern:

Das AT ist voll von weiteren Demonstrationen der Kraft Gottes: NT - auch voller Wunder:

Jesus demonstrierte immer wieder die Kraft Gottes: Jesus geht auf dem Wasser Auch die Apostel offenbarten die Kraft Gottes auf ungewöhnliche Weise.


Die wichtigsten Wunder

Erlösung ist ein Wunder:

Wenn ein Wunder ein Geschehen ist, durch das etwas Menschenunmögliches passiert, dann ist Erlösung ein Wunder, denn es ist einem Menschen nicht möglich, sich selbst zu erlösen.

Lebensveränderung ist ein Wunder:

Wenn Menschen, die von der Gesellschaft als hoffnungslose Fälle abgeschrieben worden sind, durch die Neue Geburt und die Kraft des Heiligen Geistes verwandelt werden, dann ist das ein Wunder.


Wie wirkt diese Gabe?

ausstrecken nach den Gaben des Geistes

Dynamis ist eine fließende Kraft und nicht eine, die jemand in sich selbst hat oder entwickeln kann.

Dynamis ist eine Kraft, die von einer Kraftquelle zufließt. Diese ist der Heilige Geist, der die Kraft Gottes offenbar machen möchte, um die Verkündigung des Wortes Gottes zu bekräftigen. Manchmal treten körperliche Manifestationen auf wie z.B.:


Nicht immer Gott

Kraftwirkungen müssen nicht immer göttlichen Ursprungs sein. Es können sogar absolut gleiche Kraftwirkungen verschiedene Urheber haben. Die Zauberer des Pharao taten teilweise die gleichen Krafttaten, wie Mose. Und dennoch wirkten die einen mit dämonischen Kräften und Mose mit göttlicher Kraft.

Prüfkriterien für Kraftwirkungen:

  1. Göttliche Kraftwirkungen bekräftigen die Verkündigung des Wortes Gottes.
  2. Göttliche Kraftwirkungen bringen Menschen zu Gott.
  3. Göttliche Kraftwirkungen bauen die Gemeinde auf.


Fazit:

Was Gott verherrlicht, die Gemeinde aufbaut und das Wort der Wahrheit bekräftigt, ist vom Heiligen Geist und nicht vom Satan.

Unser Gott ist ein Gott von Wundern, der immer wieder seine Kraft demonstriert, um sein Wort zu bekräftigen.

Darum lasst uns darum beten, dass Gott das Wort seiner Wahrheit mit Zeichen und Wunder bekräftigt und Menschen zum Glauben kommen.

Gott, der Herr, ist unser Arzt und Heilungen sind eine biblische Gegebenheit, die nirgendwo in der Schrift in Frage gestellt werden.

Gott hat Jesus für uns aufgerichtet hat, damit wir geheilt werden, wenn wir nur glaubensvoll zu ihm aufschauen.

Jesus ist der Urheber unseres Glaubens und besitzt die Fähigkeit, uns zu dem Glauben zu verhelfen, geheilt zu werden.

Darum lasst uns aufsehen zu Jesus, damit unser Glaube an göttliche Heilung stärker wird und lasst uns den Heiligen Geist bitten, dass er uns Gaben der Heilungen und Wunderwirkungen gibt.