Die neue Identität
Wenn Du Jesus in Dein Leben aufgenommen hast, dann bist Du jetzt ein Kind Gottes. So sagt es die Heilige Schrift: "Die ihn
aber aufnahmen und an seinen Namen glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu
werden."
Paulus schreibt in Kol. 1, 13: "Er (Gott) hat uns der Macht der Finsternis entrissen und eingebürgert
in das Reich seines geliebten Sohnes."D.h.: "Unser Bürgertum ist jetzt in den Himmeln."
(Phil. 3, 20)
Ein Himmelsbürger ist
- kein Gast mehr (obwohl er das früher einmal war)
- kein Fremdling mehr (und muss sich auch nicht mehr so fühlen)
- ein Mitbürger der Heiligen (ein Mitbesitzer der gleichen Rechte und Pflichten wie sie alle haben, die zu Gott gehören und ihm ganz gehören)
- ein Hausgenosse Gottes (ein Mitglied seiner Familie, das da zuhause ist, wo auch Gott zuhause ist)
- ein "Tempelteil" (ein Teil der Adresse Gottes unter den Menschen und zwar jede Woche an sieben Tagen 24 Stunden lang)
- ein "Behausungsbaustein" (ein Teil des Ausdrucks der großen unsichtbaren Familie Gottes, die an einem bestimmten Ort für die Menschen im Umfeld sichtbar wird, quasi ein Schaufenster Gottes im Wohnviertel)
Neue Bürgerrechte als "Himmelsbürger"
Zum Bürgertum des Himmels gehört z.B. das Vergebungsrecht:"Jeder, der aufrichtig seine Sünden bekennt, dem vergibt Jesus und reinigt ihn von seiner Bosheit und Ungerechtigkeit." (1. Joh. 1, 9)
Oder das Rechtfertigungsrecht:
"Jeder, dem die Vergebung der Sünden zugesprochen wird, ist durch den Glauben an Jesus gerecht gemacht." (Apg. 13,38)
Oder auch das Friedensrecht:
"Jeder, der durch den Glauben an Jesus gerecht gemacht worden ist, hat Frieden mit Gott." (Röm. 5,1)
Und das Zutrittsrecht:
"Jeder hat durch das Blut Jesu freien Zutritt zu Gott und kann sich an seinen himmlischen Vater wenden." (Heb. 10,19)
Nur eine neue Bürgerpflicht
"Nur ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt! So wie ich euch geliebt
habe, so sollt auch ihr einander lieben." (Joh. 13, 34)
"Bleibt keinem etwas schuldig! Eine Verpflichtung jedoch wird immer bestehen bleiben: Die Pflicht
zur Liebe untereinander." (Röm. 13, 8)
Kol. 3, 12+13 - die acht Kriterien der Herzensliebe :
"Darum sollt ihr euch untereinander herzlich lieben
- mit Barmherzigkeit
- mit Güte
- mit Bescheidenheit
- mit Nachsicht
- mit Geduld.
- Ertragt einander,
- und seid bereit, einander zu vergeben,
- selbst wenn ihr glaubt, im Recht zu sein."
Das "Kleingedruckte"
Eph. 4, 2+3:
"Mit aller Demut und Sanftmut, mit Geduld vertraget einer den andern in der Liebe und seid fleißig, zu halten die Einigkeit im Geist
durch das Band des Friedens."
Soll heißen: Himmelsbürger haben das Recht und die Pflicht, freundlich miteinander umzugehen und
zusammenzuhalten.
Eph. 4, 22-24:
"So legt nun von euch ab den alten Menschen erneuert euch aber im Geist eures Gemüts und ziehet den neuen Menschen an."
Soll heißen: Himmelsbürger haben das Recht und die Pflicht, voranzuschreiten in Befreiung, Heilung
und Erneuerung.
Eph. 4, 25:
"Darum leget die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeglicher mit seinem Nächsten, sintemal wir untereinander Glieder sind."
Soll heißen: Himmelsbürger haben das Recht und die Pflicht, aufzuhören mit Lüge und Doppelleben.
Eph. 4, 26+27:
"Zürnet, und sündiget nicht; lasset die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen. Gebet auch nicht Raum dem Lästerer."
Soll heißen: Himmelsbürger haben das Recht und die Pflicht, sich miteinander zu versöhnen.
Eph. 4, 28:
"Wer gestohlen hat der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit den Händen etwas Gutes, auf dass er zu geben habe,
wo Not ist."
Soll heißen: Himmelsbürger haben das Recht und die Pflicht, einen finanziellen Beitrag zu leisten.
Eph. 4, 29:
"Lasset kein faul Geschwätz aus eurem Munde gehen, sondern was nützlich zur Besserung ist, wo es not tut, dass es holdselig sei zu
hören."
Soll heißen: Himmelsbürger haben das Recht und die Pflicht, gut von- und übereinander zu reden.
Eph. 4, 30:
"Und betrübet nicht den heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid auf den Tag der Erlösung. Alle Bitterkeit und Grimm und
Zorn und Geschrei und Lästerung sei ferne von euch samt aller Bosheit. Seid aber untereinander freundlich, herzlich und vergebet
einer dem andern, gleichwie Gott euch auch vergeben hat in Christo."
Soll heißen: Himmelsbürger haben das Recht und die Pflicht, auf das geistliche Klima zu achten und
den Müll von Bitterkeit, Grimm, Zorn, Streit und Schmähungen zu entsorgen.
Eph. 5, 15:
"Sehet nun zu, wie ihr sorgfältig wandelt "
Soll heißen: Himmelsbürger haben das Recht und die Pflicht, ein geordnetes Leben zu führen in der
Gesellschaft, der Familie, im Beruf und der Freizeit.
Eph. 6, 18:
"Und betet stets in allem Anliegen mit Bitten und Flehen im Geist, und wachet dazu mit allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen."
Soll heißen: Himmelsbürger haben das Recht und die Pflicht, zu beten, zu beten, zu beten.