Gemeindefreizeit 2010 im Kath. Evangelisationszentrum St. Petrus in Otzing

Über die Ostertage waren wir als Gemeinde im kath. Evanglisationszentrum St. Petrus in Otzing, um unsere "Mission" als Gospelgemeinde Vilsbiburg nach mehr als zehn Jahren unter die Lupe zu nehmen, zu überprüfen und ggf. zu aktualisieren. Als Referent und Moderator bei diesem Prozess stand uns Dr. Jörg Schmidt, der Gründer des fegw mit Rat und Tat zur Seite.
Dr. Jörg Schmidt
Bisher verstanden wir unsere Ausgabe wie folgt: Neuen geistlichen Lebensraum schaffen. Die Leitverse dazu stehen im Propheten Jesaja, im Kapitel 54, Verse 2: "Mache den Raum deines Zeltes weit und breite aus die Decken deiner Wohnstatt; spare nicht! Spanne deine Seile lang und stecke deine Pflöcke fest!" Als erstes definierten wir, was neuer geistlicher Lebensraum ist:

Wir fragten uns in einer weiteren Einheit, warum wir selbst eigentlich immer noch in dieser Gemeinde sind und fanden 40 gute Gründe. Das hat uns ermutigt. Hier sind nur einige davon: Aber wir mussten uns auch unseren Enttäuschungen und unserem Frust stellen: Und dann ist uns am Abend durch die einfühlsame Lobpreisleitung von Michael Engel Gott in unserem Frust und unseren Enttäuschungen entgegen gekommen und hat uns tief berührt, wo wir es dringend gebraucht hatten.

In einer weiteren Einheit haben wir uns dann als Gemeinde im Licht von 8 Kennzeichen gesunder und wachsender Gemeinden betrachtet.
Hier ist das Ergebnis:
Kennzeichen gesunder und wachsender Gemeinden

Die Idee ist eine ganz einfache: Wie bei einer Wassertonne, die aus verschieden hohen Dauben zusammengebaut ist, bestimmt die niedrigste, wieviel Wasser die Tonne fassen kann. Das ist, wo angesetzt werden muss, damit sich die Kapazität wieder erweitern kann. Minimum-Faktor Unser derzeitiger Minimum-Faktor ist der "Außendienst". Entsprechend gibt es da Handlungsbedarf.

Unter all den Dingen, die wir für denkbar und auch machbar halten, haben wir uns dann auf die folgenden verständigt:

Nicht zuletzt haben wir frischen Wind verspürt und neue Motivation ergriffen. Dazu kommt, dass wir alle ein Empfinden hatten, dass Gott eine "Welle" stiftet und jetzt Dinge in Bewegung kommen, die schon lange angestanden haben (wie z.B. der Umzug in andere Räume ...) Gott ermutigt uns, jetzt Dinge zu tun und sie werden gelingen. Dinge, die wir jetzt anfangen, werden weiter gehen.

Also packen wir's an!

Gemeindefreizeit 2010