Das Reich Gottes
nach einer Lehrpredigt von Andreas Eichberger
Was es ist und was es nicht ist:Es ist nicht von dieser Welt (Joh. 18, 36), sondern es kommt von oben.
(siehe Dan. 2, 44+45)
Es ist ewig und unerschütterlich (Heb. 12, 28)
Es kann nicht herbeigeredet werden, aber wenn es gekommen, dann steht es in Kraft.
(1. Kor. 4, 20)
Es ist mehr als eine Gastmahlsgemeinschaft, es ist eine Gerechtigkeitsgemeinschaft voll Friede und Freude im Heiligen Geist. (Röm. 14, 17)
Man kann es nicht sehen, aber wenn es da ist, dann genau in der Mitte eines Menschen. (Luk. 17, 20)
Es ist zwar schon jetzt da, aber noch nicht ganz.
Wir können jetzt schon in das Reich versetzt werden, (kol. 1, 13), können Eingang in das Reich finden (2. Pet. 1, 10+11) und uns würdig des Reiches erweisen (2. Thess. 1, 5),
aber es gibt auch die Möglichkeit, dass man nicht hineinkommt.
Wer hineinkommt und wer nicht:
Wenn die Gerechtigkeit nicht besser ist, als die der Pharisäer (Mat. 5, 20) kommt man nicht hinein. Es bedarf der Gerechtigkeit aus Glauben, welche die Gerechtigkeit Jesu Christi ist, die uns angerechnet wird.
Wenn man nicht von oben geboren wird (Joh. 3, 3-5), kann man das Reich Gottes nicht sehen.
Man muss es annehmen wie ein Kind (Lk. 18, 17), sonst wird man nicht hineinkommen.
Wenn man nicht den Willen des Vaters getan hat (Mat. 7, 21), kommt man nicht hinein.
Wer es ererben wird und wer nicht:
Aber diejenigen, die Jesus im geringsten Bruder gedient haben (Mat. 25, 34-38), die werden das Reich Gottes ererben.
Fleisch und Blut kann das nicht (1. Kor. 15, 50), Ungerechte (1. Kor. 6, 9+10) können das auch nicht und die, welche des Fleisches Werke tun (Gal. 5, 19-21), können das auch nicht.
Somit ist das Reich Gottes abgrenzend, ausgrenzend und eingrenzend.