Was steckt in Dir?
Deine Talente sind eine Ansammlung aus:
- Schule, Allgemeinbildung und Fortbildung
- Temperament und Persönlichkeit
- natürlichen (u. übernatürlichen) Fähigkeiten
- einer bestimmten Intelligenzstruktur
- ganz bestimmten eigenen Werten
- einer Vielzahl von Wünschen und
- eine einzigartiger Körper
Ps. 139, 16:
"Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht gestaltet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war."
Was siehst Du selbst in Dir?
Dein Selbstbild setzt sich zusammen aus:
- Deinem Wissen über Dich (Wesen und Persönlichkeitseigenschaften)
- Deinem Gefühl über Dich (Selbstliebe und Antriebs)
- Deiner Wertung über Dich (Ein- und Wertschätzung der eigenen Persönlichkeit)
- Dein Selbstbild ist also die Vorstellung, die Du von Dir selbst hast bzw. von Dir machst.
Der Künstler in Dir:
Kein Kunstwerk ist von größerer Bedeutung als das Leben eines Menschen, und jeder Mensch ist berufen, in diesem Sinne ein Künstler zu sein. Er mag keine Gabe zum Schreiben, Komponieren oder Singen haben, aber jeder Mensch besitzt die Gabe der Kreativität bezüglich seines eigenen Lebens. In diesem Sinne sollte das Leben eines jedes Menschen ein Kunstwerk sein. Ein Menschenleben sollte etwas Wahrhaftiges, etwas Schönes sein inmitten einer verlorenen und verzweifelten Welt. (Francis Schaeffer, Kulturphilosoph)
Wer bin ich?
Identität entsteht aus meiner bisherigen Geschichte und meiner Erinnerung daran. Ohne Erinnerung keine Identität. (siehe Menschen mit einer Amnesie) Identität ist eine starke innere Kraft. (siehe Israel, das trotz 2000 Jahren Heimatlosigkeit seine nationale Identität bewahrt hat)
Der verlorenen Sohn entdeckte seine Identität beim Nachdenken über den Vater und das Vaterhaus. (Luk. 15, 17+18)
Was steckt in Dir? Oder erstmal anders gefragt:
Aus welchem Holz bist Du geschnitzt?
Kennst Du Deinen Stammbaum? Jesus kannte seine Abstammung. (Mat. 1, 16: "Jakob aber zeugte Joseph, den Mann der Maria, von welcher Jesus geboren wurde, der Christus genannt wird.")
Woher kommt Dein Nachname und welche Bedeutung ist damit verbunden? Jesus bedeutet soviel "der rettende Gott".
Wessen Sohn bzw. wessen Tochter bist Du? Mat. 1, 1: "Jesus Christus, der Sohn Davids, der Sohn Abrahams."
Das Erbe Deiner Vorfahren:
- Wofür waren Deine Vorfahren bekannt?
- Welche Leidenschaften hatten sie, welche Berufe, welche Hobbies?
- Wofür stand ihr Name?
- Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten hatten sie?
- Waren sie eher extro- oder introvertiert, lieber Redner oder Zuhörer, eher gesellig oder Einzelgänger?
- Waren sie schnell oder langsam, chancen- oder sicherheitsorientiert, risikofreudig oder vorsichtig?
- Waren sie Perfektionisten oder eher Genießer?
- Waren sie lieber Führer oder Nachfolger, eher Denker oder Macher?
Ein Wort an die Eltern
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber. Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht. Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen, denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen. Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen. Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern. Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden. Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und er spannt euch mit seiner Macht, damit Seine Pfeile schnell und weit fliegen. Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein; denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist." (Kahlil Gibran "Der Prophet")Wegen Deiner Vorfahren
2. Mo. 20, 6: "Wer mich liebt und meine Gebote hält, dem schenke ich meine Gunst auf tausend Generationen hin."
Die Nachkommen sind Nutznießer der Gottesliebe und Treue der Vorfahren.
3. Mo. 26, 45: "Ich werde zum Guten für sie an meinen Bund mit den Vorfahren denken, die ich aus dem Land Ägypten vor den Augen der Nationen herausgeführt habe, um ihr Gott zu sein. Ich bin der HERR."
Wegen dem Bund der Vorfahren.
Es gibt Dinge, die muss man hofieren, denen muss man die Tür ganz weit auftun, sie willkommen heißen und hegen und pflegen.
Wie der Vater?
1. Kö. 15, 3: "Abia wandelte in allen Sünden seines Vaters, die dieser vor ihm begangen hatte, und sein Herz war dem HERRN, seinem Gott, nicht ungeteilt ergeben wie das Herz seines Ahnherrn David."
1. Kö. 15, 11: "Asa (der Sohn von Abia) tat, was dem HERRN wohlgefiel, wie sein Ahnherr David."
Was heißt das?
Es ist Deine Entscheidung, nicht Deine Bestimmung!
Es gibt Dinge, die muss man hinaus werfen und dann die Tür ganz schnell zumachen.
Frei von den Vorfahren:
1. Pet. 1, 18+19: "Ihr wisst, um welchen Preis ihr freigekauft worden seid, damit ihr nun nicht mehr ein so sinn- und nutzloses Leben führen müsst, wie ihr es von euren Vorfahren übernommen habt. Nicht mit Silber und Gold seid ihr freigekauft worden - sie verlieren ihren Wert -, sondern mit dem kostbaren Blut eines reinen und fehlerlosen Opferlammes, dem Blut von Christus."
Niemand muss ein Leben wie das seiner Vorfahren führen, im guten wie im schlechten Sinn.