Zustandsveränderung

Die Gnade der Vergebung

Gnade ist das, was Dich dort hin bringt, wo Du von Dir aus nie hin kommen könntest, z.b. in den Vergebenheitszustand. Kol. 1, 13+14: "Er hat uns errettet aus der Gewalt der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe - das ist Gnade! -, in welchem wir die Erlösung haben, die Vergebung der Sünden."

Die Vergebung der Sünden ist die Erlösung und sie ist ein permanenter MIR-IST- SCHON-VOR-LANGER-ZEIT-VERGEBEN-WORDEN-Zustand.

Die Gnade hat Dich in den MIR-IST-SCHON-VOR-LANGER-ZEIT-VERGEBEN-WORDEN-Zustand gebracht. Von Dir aus hättest Du da nie hinkommen können. Aber jetzt bist Du in diesen Zustand versetzt worden. Das hat die Gnade gemacht.


Durch die Gnade bin ich, was ich bin

Die Gnade sagt z.B. (Kol. 2, 13+14): "Den Schuldschein, der uns ... belastete, hat er (ein für alle mal) für ungültig erklärt. Er hat ihn ans Kreuz genagelt und damit für immer beseitigt."

Paulus gebraucht hier das greich. Wort exaleipho, aleipho heißt salben, einreiben und exaleipho bedeutet dann soviel wie das Eingeriebene wieder heraus bekommen. Die Schuld, die sich tief in unser Innerstes hineingefressen hat, die hat Jesus mit der Kraft seines unschuldig vergossenen Blutes wieder aus uns heraus bekommen.

Es ist wie wenn bei unserer Geburt eine Schuldendatei aufgemacht worden ist, in die alle unsere Vergehen eingeschrieben werden und dann ist Jesus gekommen und hat das Speichern gecanncelled - und dann sind die Daten unwiderbringlich weg, quasi geshreddert.

Schuldig-Sein gilt jetzt nicht mehr!!! Schuldig-Fühlen auch nicht!!!

Praktische Konsequenzen:
Wenn der Schmerz nachlässt
Erstens: Hör' auf, Dich schuldig zu fühlen! Fühl' Dich stattdessen erlöst!

Als meine Frau noch auf der Bibelschule war, da war immer einer der heiratswilligen Pastorenanwärter hinter ihr her. Aber meist nur solange, bis sie ihm klar gemacht hat, dass sie schon "vergeben" ist. Dann ist sie ihn dann endlich los geworden ist - so fühlt sich Erlösung an!

Wie geht das praktisch?

Das ist wie wenn man Sodbrennen hat. Da nimmt man dann eine oder zwei Kautabletten dagegen und der brennende Zustand in der Speiseröhre verändert sich. Also: Du machst Dich schuldig. Du fühlst Dich schuldig (das Sodbrennen). Aber Du kannst jetzt eine MIR-IST-SCHON-VOR-LANGER-ZEIT-VERGEBEN-WORDEN-Tablette zerkauen und damit das brennende Schuldgefühl ausmerzen und Dich stattdessen erlöst fühlen. Das ist es, was es bedeutet, dass die Schrift sagt: "Der Gerechte wird aus Glauben leben."

Zweitens: Du kannst damit aufhören, andere zu beschuldigen! (Du weißt schon ... damit Du Dich nicht mehr allein so schuldig fühlen musst ...) Tausch' das einfach das miese Gefühl und das Verlangen, auch einem anderen dieses miese Gefühl zu geben gegen den Vergebenheitszustand!

Drittens: Leg' Dir und anderen keine neuen "Gesetze" auf - auch keine "ungeschriebenen". Die können eh nicht eingehalten werden.


Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt

Für gerecht erklärt

Die Gnade sagt (2. Kor. 5, 21): "Den, der Sünde nicht kannte (Jesus), hat er für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, würden."

Du bist durch die Gnade auch in einen VON-GOTT-FÜR-GERECHT-ERKLÄRT-WORDEN-Zustand versetzt worden.

"Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Hier gibt es keinen Unterschied: Alle sind Sünder und haben die Ehre eingebüßt, die sie von Gott bekommen haben. Aber jetzt werden sie ohne Zutun gerecht durch den Glauben an die Gnade der Erlösung, die in Jesus Christus ist." (Röm. 3, 22 -24)

Praktische Konsequenzen:


Oder mit anderen Worten (Heb. 10, 19-25):